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Wasserversorgung Tinkulhas

Hintergrund:

Das Dorf Tinkulhas liegt ca. 6 km von Keren entfernt auf dem Weg nach Hagaz. Das gesamte relativ dicht besiedelte Gebiet liegt in einem sehr trockenen Teil Eritreas. Temperaturen von über 40 Grad sind hier nicht selten. In regenarmen Jahren ist die Bevölkerung auf externe Trinkwasserversorgung mittels Tankwagen durch die Regionaladministration angewiesen. 

Aktivitäten:

Die Initiative für die Projekte rund um Tinkulhas geht auf die Bevölkerung zurück. Mit ihrem Wunsch nach einer besseren Wasserversorgung wurden sie über die Dorfkomitees bei der Regionaladministration vorstellig. Die Wasseringenieure haben für die Trinkwasserversorgung bei den extrem hohen Temperaturen auf eine innovative, für Eritrea neue Methode gesetzt: Mittels Mikrodämmen und Sandreservoiren wurde ein temporärer Bachlauf zur ganzjährigen Quelle! Hinter den Mikrodämmen sammelt sich der aus dem Granitgestein ausgewaschene Sand an. Der Vorteile der Sandreservoire ist: sie speichern das Wasser nicht nur sondern reinigen es auch und schützen es vor Verdunstung. Das gespeicherte Wasser wird unter Nutzung der Schwerkraft in die Dörfer geleitet. Das neue Projekt versorgt die ganze Region mit Wasser. Zentral sind dabei die Wasserverteilstellen bei Firtigi, Inkimeta und im Dorf Begu.

Weil Baumaterialien derzeit teuer und rar sind fokussiert SUKE bei neuen Projekten auf Bildung, Gesundheit, traditionelle Formen der Einkommenssicherung z.B. Bienenprojekt und alternative Projekte: eine Solaranlage für die Hörbehinderten Schule in Keren.

Beitrag von SUKE:

Das Projekt ist derzeit abgeschlossen und in einer Phase der Neuorientierung.

Aktuellster Bericht EI73 S.3