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BIDHO-Herausforderung HIV/AIDS

Hintergrund:

HIV/Aids ist in Eritrea – im Vergleich zu Ländern des südlichen Afrika – wenig verbreitet. Ein wichtiger Grund dafür ist die traditionelle Gesellschaftsordnung mit klaren Moralvorstellungen. Was die einen schützt, wird für die anderen zum Problem. HIV-Infektion und Aids sind häufig tabuisiert. Deshalb ist die Arbeit von BIDHO so wichtig - der nationalen Vereinigung für Menschen, die mit HIV/Aids leben.

Aktivitäten:

Das Tigrinya-Wort BIDHO bedeutet Herausforderung.
Die Selbsthilfeorganisation mit dem Namen BIDHO wurde im Jahr 2002 gegründet. Ihre Mitglieder engagieren sich in der Prävention, sie legen beispielsweise an öffentlichen Veranstaltungen Zeugnis ab, was es bedeutet mit dem HIV-Virus zu leben. Unzählige ehrenamtliche Stunden werden aber auch geleistet in der Betreuung und Pflege von HIV/Aids-erkrankten Menschen.

Beitrag von SUKE:

SUKE unterstützt die Arbeit von BIDHO und finanziert ein einzigartiges Pilotprojekt: Von HIV betroffene Kinder und Jugendliche werden von ausgewiesenen Fachleuten auf ihre Infektion sensibilisiert und seelisch und körperlich in der Alltagsbewältigung unterstützt.
In Workshops werden HIV-positive Menschen in positiver Lebensführung trainiert. Mittels Informationsarbeit an Treffpunkten der Jugend (z.B. Eri-Youth-Festival, Expo-Gelände Asmara) werden Mythen und Vorurteile über HIV/Aids mit fundiertem Wissen abgebaut.

SUKE überbringt BIDHO regelmässig Medikamente und medizinisches Verbrauchsmaterial, das in der Schweiz gesammelt wird.

Beitrag des SUKE für die Jahre 2015/16: 25.000 Franken.

Aktuellster Bericht zur Arbeit von BIDHO: Eritrea Info 79 S.6